Michael Schmeiser MäDn Micha

"MäDn Micha"

Herzlich Willkommen!

Anfang des Jahres 2016 bin ich bei Ebay eher zufällig auf eine alte Ausgabe von "Mensch ärgere Dich nicht" gestoßen. Seitdem hat mich die Sammlerleidenschaft für dieses Spiel gepackt.

Mich fasziniert gerade die schlichte, einfache Aufmachung und die große Vielfalt an verschiedenen Formaten. Aber auch die Varianten, Plagiate und Werbespiele, durch die andere Verlage versuchten, an den Erfolg des Original-Spiels anzuknüpfen, sind für mich hochinteressant.

Ich möchte Euch auf folgenden Seiten ein bisschen über das Spiel erzählen und einige meiner Ausgaben von "Mensch ärgere Dich nicht" Spielen, deren Plagiate, Varianten, Werbespiele und andere alte Brettspiele zeigen.

Zuschriften von Euch sind natürlich immer gern gesehen, falls Ihr ein altes Exemplar daheim habt und es abgeben wollt.

Wenn es für mich interessant sein sollte, dann kommen wir sicher zu einer Lösung.

Aber auch sonstige Fragen, und Anregungen sind jederzeit willkommen. Ich helfe gerne weiter und lerne natürlich auch sehr gern dazu, falls ihr noch Informationen zu meinem Sammelgebiet habt.

 

Liebe Sammlergrüße

Michael

Letztes (Last) UPDATE:

10.07.2018

  • Harte Arbeit, Forschung, Zeit und Geld erfordert dieses Projekt. Wenn Sie die Mühe schätzen, dann spenden Sie bitte, um meine Arbeit zu unterstützen, dass dieses kulturelle Erbe erhalten bleibt. Vielen Dank!
  • Hard work, research, time and money requires this project. If you appreciate the effort, then please donate to support my work that this cultural heritage is preserved. Many thanks!


Ich bin ständig auf der Suche nach alten Originalen "Mensch ärgere Dich nicht" Ausgaben, außergewöhnlichen Plagiaten, Nachahmungen, Vorläufern des Spiels, Dokumenten, Rechnungen, Fotos, Briefmarken, Postkarten, Werbematerial, Händlerkataloge und allen Informationen über Josef Friedrich Schmidt und den Schmidt Verlag.

(DEUTSCHLAND & WELTWEIT)

Schreibt mir einfach. Vielen Dank. Kontakt

 

I am constantly on the lookout for old issues of "Mensch ärgere Dich nicht", extraordinary plagiats, imitations, forerunners of the game, documents, bills, photos, stamps, postcards, advertising material, catalogs of dealers and all information about Josef Friedrich Schmidt and the Schmidt publishing house.

(GERMAY & WORLDWIDE)

Just write me. Many Thanks. Contact

Die Spiele auf dieser Homepage sind unverkäuflich!!!

The games on this website are not for sale!!!


Geschichte & Fakten

Der Erfinder


Name: Josef Friedrich Schmidt

Beruf: eigentlich Fierant (Warenhändler)

Geboren: Freitag, den 24. November 1871

Geburtsort: Amberg in Bayern / Deutschland

Sternzeichen: Schütze

Geburtshaus: Georgenstraße A178 (heutige Georgenstraße 63)

Eltern: Friedrich (*1827 - 1887) - Geometer in Amberg & Luise, geborene Müller (*1839 - 1912)

1. Ehefrau: Johanna Barbara (*1871 - 1917) - Tochter von Josef Firnkäs - Feldwebel in Würzburg & Gertraud Uhl

2. Ehefrau: Else Maria (*1886 - 1958) - Tochter von Johann Deffner - Kaufmann in München & Helene Ebert

Kinder: 3 Söhne aus 1. Ehe unter anderem Franz (*1895 - 1978) - Spielefabrik in Nürnberg und München & eine Tochter aus 2. Ehe

Enkelkinder:

  • Anneliese Hahne (* 1937) - 1970-1997 Prokuristin der Schmidt Spiel + Freizeit GmbH verheiratet mit Dieter Hahne (*1927) - (1970-1997 Geschäftsführer und Mitinhaber der Schmidt Spiel + Freizeit GmbH, 1973-1998 Mitglied des Aufsichtsrats der Spielwarenmesse eG Nürnberg und von 1988-1998 Vorsitzender)
  • Jürgen Stöhr (* 1940) - 1970-1997 Geschäftsführer und Mitinhaber der Schmidt Spiel + Freizeit GmbH

Leben: Die Kindheit verbrachte Josef Friedrich Schmidt in Amberg.

Bis 1878 lässt sich nachweisen, dass die Familie Schmidt in Amberg lebte.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Jahren abhängiger Beschäftigung machte sich Schmidt 1901 in München mit einem Handelsgeschäft für Lebensmittel selbständig. In den nächsten Jahren versuchte er sich in unterschiedlichen Branchen: Er befaßte sich u. a. mit der Fabrikation von „chemischen Bedarfsartikeln“ und der Herstellung von Schuhen mit Holzsohlen, führte 1904 kurzzeitig ein Hotel in Kiefersfelden und handelte danach mit Wein und Spirituosen.

In diesen Jahren entwickelte Schmidt nebenbei für seine drei Söhne ein Spiel, das er „Mensch ärgere Dich nicht“ nannte.

1907 im Jahre der Erfindung von "Mensch ärgere Dich nicht" lebte er im Armeleuteviertel der Münchner Au.

Friedrich Josef Schmidt muss ein umtriebiger Geist gewesen sein. Schon in jungen Jahren verließ er sein bürgerliches Heim in Amberg, wohin sein Vater als königlich-bayerischer Geometer (Landvermesser) versetzt worden war. In München, der Geburtsstadt seines Vaters, trat er eine Lehre in einer Elektro-Großhandlung an. Doch auch da hielt es ihn nicht. Anneliese Hahne (geb. 1937 - Enkelin von Josef Friedrich Schmidt) hat ein Dokument des Einwohnermeldeamts München in DIN-A-3-Größe, das ihren Großvater bescheinigt, im Herbst 1914 von Frankfurt wieder nach München gezogen zu sein. In der hessischen Metropole hatte er fünf Jahre gelebt.
Doch der Erfolg seines Spiels ließ Friedrich Josef Schmidt sesshaft werden. Vor Schicksalsschlägen bewahrte er ihn nicht: Im August 1917 starb seine erste Frau Johanna Barbara. In der Münchner Blütenstraße entstand nach dem ersten Weltkrieg eine Manufaktur, darüber wohnte die Familie. Der leutselige Spiele-Unternehmer legte sich einen Landsitz zwischen Starnberger See und Ammersee zu. Der stolze Besitzer zweier Pferde war geachtetes Mitglied im Reitclub „Halali“. Sohn Franz baute später in der Spielzeugstadt Nürnberg eine eigene Spielefirma auf. Das Erfolgsspiel seines Vaters durfte er dort nicht produzieren.

Anneliese Hahne hat Josef Friedrich Schmidt noch persönlich gekannt. „Er war wahnsinnig nett und unkompliziert“, sagt die Enkelin des Spiele-Erfinders aus der Oberpfalz. Die ehemalige Miteigentümerin des „Schmidt Spieleverlags“ hat ihren Großvater als lebenslustigen Menschen mit „riesigem Freundeskreis“ erlebt. Die Erfindung ihres Opas hat auch ihr Leben geprägt: „Mein ganzes Leben war ein Spiel“, lacht die 73-Jährige. Sie hat ihren Oberpfälzer Opa in bester Erinnerung. Kurz vor dessen Tod 1948 besuchte sie ihn noch einmal in seiner kleinen Wohnung in der Wendl-Dietrich-Straße in München-Neuhausen. Die Stimmung dort beschreibt die Enkelin so, wie man auch das Spiel bezeichnen kann: „Ganz nett“. Mit der Betonung auf dem ersten Wort.

Reitclub Halali e.V. München: Josef Friedrich Schmidt war Mitglied und tatkräftiger Förderer dieses Vereins. In der Zeit zwischen Dezember 1930 - 1937 sogar 2. Präsident.

Sein ältester Sohn Franz (* 1895; † 1978) war ebenfalls im Reitclub Halali Mitglied. Er hatte das Clubleben nach dem 2. Weltkrieg im Herbst 1950 wieder ins Leben gerufen und war 1. Präsident in den Jahren 1950 - 1959.

1937 wurde der langjährige 2. Präsident Josef Friedrich Schmidt aufgrund seiner besonderen Verdienste um den Reitclub zum Ehrenmitglied ernannt. Zu seiner Beerdigung fanden sich an seinem Grabe ein großer Kreis von Halaliern ein.

Gestorben: Dienstag, den 28. September 1948 (†76)

Sterbeort: München

Grab: Waldfriedhof München

Geburtshaus von Josef Friedrich Schmidt

Das Spiel "Mensch ärgere Dich nicht" kennt jeder. Dass der Erfinder ein gebürtiger Amberger ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch eines wusste bisher nicht einmal Stadtarchivar Dr. Johannes Laschinger: Wo steht eigentlich das Geburtshaus von Josef Friedrich Schmidt?
Als Bürgermeisterin Brigitte Netta ihm diese Frage gestellt hatte, dachte Laschinger zuerst: "Das ist relativ unproblematisch." Meldebögen von 1871, dem Jahr von Schmidts Geburt, müssten schnell Auskunft geben. "Doch das war nicht so." Die erhofften Unterlagen existieren zwar, nicht aber für den gesuchten Namen Schmidt.
Dem Recherche-Rückschlag sollte ein erster Teilerfolg folgen. Die Neue Deutsche Biografie, ein Nachschlagewerk mit Informationen über historische Personen, beinhaltet den Hinweis, dass Schmidts Vater Friedrich hieß und von 1827 bis 1887 in Amberg lebte. Das jedoch lieferte Laschinger keine neuen Anhaltspunkte, da bekanntlich keine Schmidt-Meldebögen vorliegen. Der Beruf aber brachte eine neue Spur. Friedrich Schmidt verdiente sein Geld als Geometer, also als Vermessungsbeamter.
"Das war schon mal interessant", sagt der Archiv-Experte, der aber wieder in einer Sackgasse zu stecken schien. Da die Staatsdiener auch im 19. Jahrhundert relativ häufig versetzt wurden, gab es für sie keine Meldepflicht. Folglich auch nicht für Schmidts Mutter Luise, eine geborene Müller. Doch Johannes Laschinger wollte nicht aufgeben. Vom Vorsatz gepackt, das Geburtshaus-Rätsel unbedingt lösen zu wollen, suchte er weiter und stieß auf ein Adressbuch von 1898, in dem Königlich-Bayerische Behörden aufgelistet sind.
Dort war zwar ein Eintrag über das heutige Vermessungsamt zu finden, aber der 1887 verstorbene Vater des Spieleerfinders war nicht erwähnt. Dafür half ein städtisches Adressbuch von 1876. Johannes Laschinger: "Das war der erste wirkliche Aha-Effekt." Auf Seite 48 steht zu lesen, dass ein gewisser Friedrich Schmidt, seines Zeichens Bezirks-Geometer, in der Georgenstraße A 178 wohnt.
Bis über die Jahrhundertwende hinaus war die Stadt in die vier Bezirke A, B, C und D eingeteilt. Zu A gehörten alle Gebäude zwischen Schiffgasse, Malteser und Georgenstraße. Laschinger war kurz vor dem Ziel. Er musste nur noch eine Übersicht finden, aus der hervorgeht, wann und wie die Nummerierung der Adressen auf das heutige System umgestellt wurde. Der Archivar wusste, dass das in etwa um 1925 der Fall gewesen sein musste. In der Tat: In einem in diesem Jahr erschienenen sogenannten Nummernschlüssel stand die Übersetzung: Die Georgenstraße A 178 ist die Georgenstraße 63.
Dr. Johannes Laschinger hat mittlerweile dafür gesorgt, dass das Wissen um Josef Friedrich Schmidts Geburtshaus nicht wieder verschwindet: "Wir haben es im Archiv registriert." Schön wäre es, die Geschichte der Georgenstraße A 178 auch erkennbar zu machen. In Form eines Schildes, versehen mit der bis 1925 gültigen Kennzeichnung, denn: "Es ist sehr schade", sagt der Stadtarchivar und fügt hinzu: "Es gibt nur noch ganz wenige Häuser, an denen man die alte Nummerierung noch sieht."

Die Georgenstraße 63 (damals Georgenstraße A178)

am Malteserplatz in Amberg ist das Geburtshaus von Josef Friedrich Schmidt. Er kam dort am 24. November 1871 zur Welt.

Gedenktafel am Geburtshaus von Josef Friedrich Schmidt

Es war es ein langer Weg das Rätsel um das Geburtshaus zu lösen. Einer der es wissen muss, machte es sich zur Aufgabe:

Stadtarchivar Dr. Johannes Laschinger


Präsentation des Sonderpostwertzeichens "Mensch är­ge­re Dich nicht"
Die Sonderbriefmarke „Mensch ärgere Dich nicht“ wurde für den Herausgeber am 19. Februar 2010 um 11.00 Uhr inmitten einer Sonderausstellung im Nürnberger Spielzeugmuseum durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Herrn Hartmut Koschyk, der Öffentlichkeit vorgestellt. Rote Alben mit Erstdrucken überreichte Herr Koschyk an den OB der Stadt Nürnberg, Herrn Dr. Maly, die Kulturreferentin der Stadt, Frau Prof. Dr. Lehner, an die Enkeltochter des Spieleerfinders Josef Friedrich Schmidt, Frau Anneliese Hahne, sowie an den Direktor der Museen der Stadt Nürnberg, Herrn Dr. Henkel und den Leiter des Spielzeugmuseums, Herrn Dr. Schwarze.


Google Doodle - MäDn - 24.11.2017

Google Doodle vom 24.11.2017 anlässlich zum 146. Geburtstag von Josef Friedrich Schmidt.

Spielidee

Entstehung: Im Winter 1907 für seine drei kleinen Söhne.

Wo: In seiner Werkstatt in der Münchner Lilienstraße im Arbeiterviertel Giesing.

Firmengeschichte

1907:

Der Viktualienmarkt-Händler lebte im Armeleuteviertel der Münchner Au. Im Winter dieses Jahres erfindet der Münchner Josef Friedrich Schmidt "Mensch ärgere Dich nicht". Der Geschäftsmann kannte das alte indische Laufspiel "Pachisi" und wahrscheinlich auch dessen englische Weiterentwicklung "Ludo". Von ihnen ließ er sich zu seiner neuen Schöpfung inspirieren. So tüftelte er in Anlehnung dieser 2 Spiele an einer einfacheren Form, ohne die taktischen und strategischen Variationen der Originale. Er kompensierte den Bewegungsdrang seiner Jungen mit einem Laufspiel,  das er wohl aus Pappe einer alten Hutschachtel bastelte. Der kreuzförmige Parcours aus vierzig Kreisen war im Uhrzeigersinn mit jeweils vier Spielfiguren zu passieren, bevor sie schließlich in das Ziel im Inneren der Kreuzarme konnten. Über Start und Vorankommen entschieden Würfel-Glück und die Tatsache, dass die Spielfiguren jederzeit und während der gesamten Spieldauer gegnerischen zum "Rauswurf" freigegeben waren. Die jeweils vier Spielfiguren schnitzte er vermutlich aus Holzklötzchen. Anderen Quellen zufolge waren es Zinn-Figuren. Er schaute sich die primitive Zeichnung seines gerade erfundenen "Brett"-Spiels an und sagte: "Mensch ärgere Dich nicht". Dann unterzog er sein Spiel dem Publikumstest, indem er es seiner Frau und seinen drei Söhnen vorstellte. Die waren hellauf begeistert.

 

1910:

„Mensch ärgere dich nicht“ kommt erstmals auf den Markt, was aber nicht groß interessierte. Es blieb zunächst einmal unbeachtet.

 

1911:

Gründungsjahr (nach Firmenangaben)

Erste Exemplare aus Schmidt´s Werkstatt waren zunächst nur für den Bekanntenkreis gedacht.

Seine Werkstatt hatte bereits 10 Angestellte.

 

1912:

Josef Friedrich Schmidt produziert das Spiel in seiner kleinen Werkstatt und gründet sein Unternehmen mit dem Logo JFSM.

 

1914:

Der erste Weltkrieg bricht aus. Josef Friedrich Schmidt verschenkte die "Erstauflage", eine kleine Serie von 3000 Exemplaren an die Lazarette, damit sich die verwundeten Soldaten die Langeweile vertreiben konnten. Selbst in den Schützengräben fand man das Spiel.

Dank dieser Taktik und der darauffolgenden Mundpropaganda startete das Spiel seine Erfolgsgeschichte.

Daraufhin produzierte er in diesem Jahr das Spiel in Serie.

Im Gegensatz zu der österreichischen Variante "Wer wird siegen" war "Mensch ärgere Dich nicht" neutral gehalten und entbehrte aufdringliche Kriegs-Propaganda.

 

1916:

Gewerbeanmeldung als „Spielefabrik J. F. Schmidt“

 

1920:

Das Spiel hat sich bereits eine Millionen mal verkauft.

 

1936:

Sein Sohn Franz macht sich selbständig und gründet in Nürnberg die Spielefirma Franz Schmidt Nürnberg mit dem Logo FSN.

 

1944:

Totalschaden der Firma durch einen Fliegerangriff.

 

1948:

In Folge des Krieges und entsprechender Zerstörungen erfolgte schließlich der Neuaufbau und die Verlegung der Firma nach Eching bei München. Das Logo war zunächst FSM, dann entstanden die Zwiebeltürme (Spiele Schmidt - bis ca. 1970). Die zwei zerstörten Firmen von Vater und Sohn wurden wieder als eigenständige Betriebe aufgebaut. Nach dem Tod des Vaters führen erst dessen zweite Frau, Else Maria (Geborene Deffner, 1886-1958) und dann die Tochter die Firma JFSM weiter.

 

Wer kennt genauere Details aus der Zeit zwischen 1948 - 1970?

 

1970:

Fusion beider Firmen zu "Schmidt Spiel + Freizeit GmbH". Enkelin Anneliese (geb. 1937) war nun Prokuristin der Firma (1970-1997).

Auch Ehemann Dieter Hahne war in dem Familienunternehmen und in der Spielzeugbranche tätig. Er war von 1970 bis 1997 Geschäftsführer und Mitinhaber. Außerdem von 1973 bis 1998 Mitglied des Aufsichtsrats der Spielwarenmesse eG Nürnberg und von 1988 bis 1998 deren Vorsitzender.

Das Firmen-Archiv wurde in den 1970er jahren durch einen Brand vernichtet.

 

1973:

Der Firmensitz wird nach Eching verlegt. Wobei es von Beginn an eine Vertriebszusammenarbeit beider Firmen gab.

 

1997:

Die Firma geht in Konkurs. Den Namen und Firmenmantel erwarb die Blatz-Unternehmensgruppe und fasste schließlich alle seine Spiele-Aktivitäten (wie Blatz, Sala usw.) darin zusammen, so dass jetzt die Firma Schmidt mit dem bekannten neuen Logo in Berlin sitzt.

Das Original

Am Anfang:

Schon die Erstausgabe war in dem roten Karton mit der geschwungenen weißen Schrift und dem Abbild eines sich über dem Spielfeld ärgernden Mannes verpackt.

Das Spiel war anfangs nur für 4 Spieler konzipiert und der Spielplan einseitig.

Der gelbliche Plan war schwarz gerahmt und waagerecht gefaltet.

Die kreisrunden Sprungfelder waren vorrangig weiß und an den Eckpunkten und den Kreuzarmen farbig.

Anfangs wurden die Farben im Uhrzeigersinn folglich angeordnet: Grün, Schwarz, Gelb und Rot.

Das Spielmaterial bestand aus je 4 Spielfiguren einer Farbe. ( "Halmakegel", "Püppchen", süddeutsch "Männchen", norddeutsch und seit den 1970er Jahren eingebürgert "Pöppel"). Außerdem gab es einen Holzwürfel und vier "Papp-Würfelbecher" in den vier Farben.

 

Schon um 1920 änderte sich dann die Farbreihenfolge. Sie war nun Schwarz, Gelb, Grün und Rot.

 

In einer zweiten Auflage wurde auf einen "Papp-Würfelbecher" reduziert. Die Spielanleitung wurde nicht mehr beigelegt, sondern leicht verändert und in den Karton-Deckel eingeklebt.

Bei beiden Ausgaben fehlt jegliche Firmenangabe. Auf dem Karton steht nur "D.R.G.M." (Deutsches Reichsgebrauchsmuster) in weißer Schrift.

 

 

1920er Jahre:

Der dunkelrote Karton verändert sich von länglich-schmalen zu kürzeren Formen.

Ältere Exemplare ohne Firmenangabe tragen immer noch links unten in weißer Schrift die Bezeichnung "D.R.G.M." (Deutsches Reichsgebrauchsmuster), dann darunter auch "D.R.W.Z" (Deutsches-Reichs-Waren-Zeichen), so wie rechts in schwarzer Schrift als Firmenbezeichnung "J. F. Schmidt, München".

Wohl um die Mitte des Jahrzehnts sind die Abkürzungen "D.R.G.M." und "D.R.W.Z." untereinander kursiv und in schwarz auf der linken Seite gedruckt. Rechts steht nach wie vor "J. F. Schmidt, München".

Zusätzlich erscheinen links oben "Artikelnummern" wie z. B. "No. 2", oder hinter dem Schriftzug "J. F. Schmidt, München" auf der rechten Seite steht noch "II N.W.", "N.W. 18" oder "13".

Ausgaben von 1928/29 sind dagegen auf der linken Seite in schwarzer kursiver Schrift mit "Gesetzlich geschützt" und rechts mit der Abkürzung "J.F.S.M." gekennzeichnet.

Außerdem weist jetzt auch eine kaum sichtbare Kennnummer (z. B. "S 29") unter dem auf dem Deckel abgebildeten Spielfeld auf das Herstellungsjahr hin.

 

Die überwiegend zweiseitigen Spielpläne (für 4 bzw. 6 Spieler) variieren wegen den mittlerweile verschiedenen Kartons in ihrer Größe und sind meist einmal mittig quer gefaltet.

Im Zentrum des Kreuzes steht "D.R.G.M", unten rechts "J. F. Schmidt, München" bzw. "J.F.S.M.". Ende der 1920er Jahre kommt auch auf dem Spielplan mit "C 29" eine Kennziffer hinzu.

Die vier Worte "Mensch ärgere Dich nicht" sind in Schreibschrift symmetrisch um das Kreuz gruppiert. Bei Ausgaben von 1928 fehlen sie allerdings oft ganz.

Bei den großen Ausgaben mit der Artikelnummer "1H" war nun ein "Leder-Würfelbecher" im Spiel dabei.

Die vier Farben Schwarz, Gelb, Grün und Rot sind von oben links beginnend im Uhrzeigersinn angeordnet.

1929 ändert sich die Reihenfolge zu Gelb, Grün, Rot und Schwarz.

 

Vermutlich Mitte der 1920er  Jahre erschien von J. F. Schmidt eine eigene Nachahmung mit dem Titel "Mensch ärgere mich nicht".

J. F. Schmidt versuchte wohl mit dieser Variante an seinem eigenen Erfolg anzuknüpfen.

Das kleeblatt- (für 4 Personen) bzw. das blumenförmig (für sechs Personen) angelegte Laufspiel wurde mit jeweils nur einer Spielfigur gespielt.

Das Deckelbild der Schachtel war - konträr zu "Mensch ärgere Dich nicht" in Blau und Grün gehalten. Die Titelschrift war leuchtend Gelb und mit vierblättrigen Kleeblättern umrahmt.

Um 1930 herum nahm er es jedoch wieder vom Markt, wie eine seiner Spiele-Sammlungen belegt.

 

Etwa 1923 wurde das Spiel von "Hausemann & Hötte" vom deutschen Verlag "Spear (J. W. Spear, Nürnberg-Doos)" auch in die Niederlande importiert.

Bei den ersten Versionen fehlte dort noch das Ausrufezeichen nach dem Titelschriftzug. Dies wird durch einen Punkt ersetzt. Außerdem hieß es nicht wie in der deutschen Ausgabe "Mensch ärgere Dich nicht", sondern "Mensch erger je niet" und auf den Spieleanleitungen steht der Vermerk "von J. W. Spear & Söhne, Nürnberg-Doos". Erst ca. 1926 kommt auch bei den holländischen Ausgaben das Ausrufezeichen nach dem Titelschriftzug zum Einsatz.

 

 

1930er Jahre:

Anfang der 1930er Jahre erschien erstmals der schwarze Balken mit dem grünem Schriftzug "Das beliebte Original-Spiel" auf der Schachtel.

Äußerst selten aus der Zeit ist die Variante "Das überall bekannte Spiel". Dies war möglicherweise ein Prototyp.

Auch "Würfelspiel für Groß und Klein" auf einer nur aufgeklebten schwarzen Banderole belegt die Titelsuche.

 

Ende der 1930er Jahre wird auf eine kurz beschränkte Zeit die bisher gewohnte Titelfigur durch eine seltene Variante abgelöst.

Auch die quadratische Feldpostausgabe von 1939 zierte dieses Konterfei des über dem Spielbrett ärgernden Mannes. Der mit dunklem Anzug und roter Krawatte gekleidete Herr ist nun blond. Das Haar fällt nicht mehr seitlich gescheitelt über die Stirn, sondern ist zurückgekämmt, so dass eine hohe Stirn und Geheimratsecken sichtbar werden. Seine Gesichtszüge sind gegenüber der früheren und auch wieder späteren Variante detaillierter und plastischer (z. B. gerötete Wangen) gezeichnet.

 

Die Spielpläne (meist zweiseitig) sind quer, nun mitunter auch nicht mittig, sondern asymmetrisch und auch mehrfach gefaltet. In das Zentrum des Kreuzes ist "Gesetzlich geschützt" gedruckt. Rechts unten ist die Verlags-Abkürzung "J.F.S.M." und links unten das Kürzel aus einem Großbuchstaben und einer Zahl (z. B. K 31) zu sehen. Die Zahl deutet vermutlich auf das Herstellungsjahr hin.

Die Verteilung der Farben bleibt auch innerhalb des Jahrzehnts dem Uhrzeiger folgend bei Gelb, Grün, Rot und Schwarz.

 

1934 erhielt der niederländische Verlag "Hausemann & Hötte" dann eine Lizenz, um das Spiel selbst zu vertreiben zu können.

Vermutlich verschwanden zu dem Zeitpunkt dann auch die Kürzel "D.R.G.M" und "D.R.W.Z" bei den holländischen Ausgaben.

 

Ebenso tauchten in den 1930er Jahren auch Exemplare von J. W. Spear & Söhne aus Nürnberg-Doos auf. Sie wurden genau wie das Original gefertigt. Auf dem Titelbild wurde rechts unten der Schriftzug "Verlag von J. W. Spear & Söhne, Nürnberg-Doos." und eine Artikelnummer aufgedruckt. Direkt darunter ist aber zusätlich ein Genehmigungsvermerk "Mit Genehmigung von Jos. Friedrich Schmidt, München." gedruckt.

 

 

1940er Jahre:

In den 1940er Jahren stellten die "Zonen"- und ab 1949 dann auch die "DDR-Ausgaben" die größten Neuerungen dar.

Der Westberliner Verlag "Der Spielkasten" (Inhaber: Paul Schmidt, Berlin Schöneberg) durfte Ende der 1940er Jahre das beliebte Spiel originalgetreu als Lizenzausgabe im Programm führen.

Auf dem eher orangefarbigen Karton steht "Ostzonen-Ausgabe" - "Gesetzlich geschützt" - "Lizenzherstellung: Der Spielkasten, Berlin" und "J.F.S.M.".

Auf dem Spielplan heißt es in der Mitte dagegen "gesetzl.(lich) geschützt, Int.(ernational) reg.(istriert), Jos.(ef) Friedr.(ich) Schmidt, München 13". Bisweilen auch unten links mit z. B. "K 48" und rechts unten mit "J.F.S.M." ergänzt.

 

Nach Gründung der DDR sind zudem Verweise auf den Lizenzträger Arthur Henning zugefügt, der für Ausgaben (Gebiet der DDR) zeichnete. Sie haben auf der Oberseite des Deckels vom Karton den Schriftzug "Ausgabe für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik". Ebenso ist er als Lizenzhersteller "Arthur Henning, Inhaber Curt Matthes Leipzig C 1" (Peterstraße) auf dem Karton benannt.

Spielplan und -regeln verweisen auf das "Copyright by Jos. Friedr. Schmidt, München 13".

Bei der Spielregel ist obligatorisch auch der Hinweis, dass dieses Spiel nur für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik bestimmt sei und nicht nach der Bundesrepublik ausgeführt werden dürfe.

Bei Ostzonen- und DDR-Ausgaben sind auffälligerweise die Spielpläne senkrecht und mittig gefaltetem Spielplan versehen.

Die Farbreihenfolge ist Gelb, Rot, Blau (anstelle von Grün) und Schwarz.

 

Bald nach Endes des Krieges erscheint unter "Copyright by J. F. Schmidt, München" auch die amerikanische Fassung "Take it easy" mit dem Verweis "Made in U.S. Zone, Germany" unter den englischsprachigen Spielregeln in der Deckelinnenseite. Erste Exemplare scheinen "noch aus der Not" geboren, da sie einseitige Spielpläne von 1943 enthalten. Spätere sind mit den üblichen zweiseitigen Spielplänen ausgestattet, haben einen Würfelbecher und zweisprachige Spielregeln. Noch Anfang der 1950er Jahre ist das "Made in U.S. Zone, Germany" zu finden, obwohl es die Zonen schon einige Jahre nicht mehr gab.

 

Ebenso kamen auch französische Ausgaben mit dem Titel "Tén fais pas" auf dem Markt.

Auf den Spielregeln ist der Verweis "Deposée. Internat. reg. Copyright by Jos. Fried. Schmidt, München 13" zu finden.

 

 

1950er Jahre:

Anfang der 1950er Jahre ist die nahezu nur halb so große, quadratische Reiseausgabe "Das Original-Spiel" mit vierfach gefaltetem Spielplan die "Neuheit" des Jahrzehnts. Neu war der quadratische Karton mit dem Holzkreuz allerdings nicht. Zu Ostern 1940 wurde er mit Osterkarte als Feldpostausgabe verschickt. Bei den Ausgaben der 1950er Jahre ist der Spielplan häufiger einseitig. Bei zweiseitigen Exemplaren (z. B. Nr. 3L, 1952 und 1954) fällt auf, dass auf dem Spielplan "Lila" und bei den Figuren "Rosa" ersetzt wurde.

 

Karton und Spielplan sind nun mit "Gesetzlich geschützt - Internat. reg." sowie "Copyright by J.F.S.M." gekennzeichnet. Das Design wird trotz unterschiedlicher Formate aber beibehalten.  Die Ausgaben "Nr. 3L" von 1953 und 1954 greifen allerdings mit bunten Spielfiguren auf dem Deckelrand dem Aussehen der 1960er Jahre voraus. Ende der 1950er Jahre taucht auch das "Würfellogo" auf.

 

Während Werbeanzeigen für das Spiel bis dato scheinbar nicht nötig waren, ergreift nun auch die Spielefabrik Josef Friedrich Schmidt, München 13, Blütenstraße 21, in de Wirtschaftswunder-Zeit zu Werbemaßnahmen. So wird 1950 zu den Messen in Leipzig, Frankfurt/Main und Nürnberg geworben: "Verlangen Sie stets ´Mensch ärgere Dich nicht´. Weisen Sie Nachahmungen zurück. Das Spiel ist in jeder Menge lieferbar." Impliziert ist hier, dass es mittlerweile eine Fülle an Plagiaten und Nachahmungen gab, mit denen man bereits seit den 1920er Jahren vergeblich versucht hatte, an den großen Erfolg des Originals anzuknüpfen.

 

Auch italienische Ausgaben sind bekannt. Ein Spieleverlag aus Mailand/Italien brachte solche Exemplare heraus. Sie stammen aus den 1950er Jahren und tragen die Titel "Non ti arrabbiare!!" oder "Non t'arrabbiare!". Auf der Spielanleitung ist mit "IND. GRAF. B. VIAPPIANI, MILANO" vermutlich der Hersteller gemeint. Zudem ist auch der Hinweis "Copyrightby Jos. Friedr. Schmidt München" vermerkt.

 

 

1960er Jahre:

Wie schon Anfang der 1950er Jahre einmal vorweggenommen, sind die Kartonseiten in den 1960er Jahren mit Spielfiguren und Würfeln bedruckt.

Im Unterschied zu der Ausgabe von 1954 ist auf dem Deckel nun rechts neben "Copyright J.F.S.M." das gegen Ende der 1950er Jahre eingeführte, erste Firmenlogo Schmidts zu finden. Es zeigt einen Würfel mit den Buchstaben "J.F.S." auf den Außenseiten.

Die kegelförmigen Spielfiguren sind Anfang der 1960er Jahre noch aus Holz gefertigt. 1964 vollzieht sich der Übergang zu Kunststoff.

Auch der Karton ist nun mit einem weißen, geriffelten Kunststoff-Inlett ausgestattet.

Die Spielpläne unterliegen keiner großen Veränderung. In der Mitte des Jahrzehnts ist die Firmenbezeichnung "J.F.S.M." rechts unten um "Made in Germany" erweitert. Kurz darauf fehlen auch die Kürzel auf dem Karton und Spielplan, die seit den späten 1920er Jahren einen Hinweis auf das Herstellungsjahr gegeben hatten.

 

Die Anfang des Jahrzehnts beigelegten "Preisrätsel" sind wie vor über 30 Jahren mit einem Hauptpreis von 100 DM dotiert. Aus vorgegebenen Silben sind 18 Wörter zu bilden und untereinander zu setzen. Deren Anfangs- und Endbuchstaben ergeben von oben nach unten bzw. umgekehrt gelesen, als Lösung "eine Werbung für mein beliebtes Original-Spiel". Bei der Ausgabe 3 L von 1962 lautete die Botschaft "Hat einer Langeweile, schenk ihm ´Mensch ärgere Dich nicht´ in Eile". Werbestrategisch konsequent ist der Zusatz "Die Auflösung muß auf obigem Original-Preisrätsel erfolgen".

Zusätzlich sind den Spielen auch Werbe-Prospekte zu Produkten von Sohn Franz Schmidt beigelegt.

 

 

1970er Jahre:

Anfang der 1970er Jahre erscheint auf den Kartons und Spielplänen die Firmenbezeichnung "Schmidt Spiel + Freizeit GmbH". Um 1973 kommt dann das Logo mit dem langen, vierfarbigen, zum "S" geschwungenen Band. Im Jahr 1975 wird es dann zu dem bis heute gebrauchten kleineren "S". Darunter ist der Schriftzug "Schmidt Spiele".

Nun ist auch eine Altersempfehlung "ab 4 Jahren" gegeben. Manchmal ergänzt um das Zeichen aus drei Balken, das ein Kind mit erhobenen Armen symbolisiert und mit "Gutes Spielzeug aus München" tituliert ist. Rechts neben dem langen Logo gibt es mit "Das Würfelspiel für Jung und alt. Spaß und Spannung werden hier groß geschrieben" einen neuen Werbespruch.

Um die Mitte des Jahrzehnts verschwinden die Spielfiguren auf dem Rand des Kartons wieder.

Ab ca. 1976 wird auch die Titelfigur "modernisiert". Der Herr trägt nun eine rot-weiß gestreifte Krawatte und sein Haar ist nun schwarz und zeitgemäß frisiert.

Die herabfallenden Spielfiguren sind in der Form ebenfalls verändert.

 

Mitte/Ende der 1970er Jahre wurde mit dem "Pop-o-Matic" eine neue Variante vom Spiel eingeführt. Der eigentliche Würfel wurde dabei von einem "Pop-o-Matic-Würfelmechanismus" mittig auf dem Spielbrett ersetzt.  Der Würfel befindet sich in einer Halbkugel aus Kunststoff und wird durch drücken der Halbkugel in Bewegung versetzt.

 

 

1980er und 90er Jahre:

In den 1980er Jahren erfuhr die Titelfigur nochmals eine Veränderung. Der bis dahin übliche, gewellte Rand wird durch einfache Linien ersetzt.

 

1987 erschien die Jubiläumsausgabe "75 Jahre" mit Holzfiguren und Würfel, die auch auf dem Karton abgebildet sind.

Die Verteilung der Farben auf dem Spielplan ist wie auch bei zeitlich nahestehenden Ausgaben von links oben beginnend und im Uhrzeigersinn laufend auf Schwarz, Gelb, Grün und Rot geändert.

 

Die 1980er und 1990er Jahre sind vor allem durch immer wieder neue Varianten geprägt.

Beispiele dafür sind das "Kunststoff-Reisespiel (Art.Nr.: 601 1006)", eine "Ausgabe mit puzzleartig zusammensetzbarem Spielplan (Art.Nr.: 1006)", als "Aufklappbarer Würfel (Art.Nr.: 45000)" und "Das Riesen-Boden-Spiel (Art.Nr.: 1005)".

 

 

Seither:

Nach Übernahme der Schmidt Spiel + Freizeit GmbH durch die Blatz-Gruppe erschien das "beliebte Original-Spiel" im alten Markenstil, jedoch in manch neuer Verpackungsidee.

Kurzzeitig unter dem Namen und Logo von Blatz mit dem bunten Papagei.

Kurz darauf wurde aber wieder das bekannte "S-Logo" von "Schmidt Spiele" verwendet. Außerdem wurde die Angabe "Schmidt Spiel + Freizeit GmbH", Berlin (Ballinstraße 16, 12359) hinzugefügt.

Mitte der 2000er Jahre wurde schließlich im S-Logo die Angabe von "Schmidt Spiele" auf "Schmidt" reduziert und es entfiel der Zusatz "Spiel + Freizeit".

2006 wurde von Aldi nochmals eine blaue Ausgabe unter dem "Blatz-Logo vertrieben.

 

"Vom beliebten Original-Spiel" hieß es bei einigen neuen Spielideen aus dem Jahre 1999. Bis auf den Markennamen und die Anlehnung an das bekannte Design haben das Knobel- und Kartenspiel allerdings wenig mit dem Original zu tun.

 

Seit Anfang der 2000er Jahre war das Spiel auch virtuell und online verfügbar. Die "Mensch ärgere Dich nicht"-App war zwischenzeitlich eine der meistverkauften Anwendungen.

 

Auch noch heute werden jährlich rund 400.000 Exemplare des Spiels verkauft. Ebenso kommen noch immer neue Varianten auf den Markt.

Unter anderem erschien zum "100 Jahre" Jubiläum die edle Gold-Edition mit Holzfiguren und goldenem Würfel.

Für Nostalgiker kam ein Phantasie-Remake in abgenutzter Optik und nachempfundenen Holzmaterial von 1920 heraus.

Die Kleinen können mit Disney-Charakteren (z. B. Cars und Tinkerball) spielen.

Für Senioren ist dagegen die "Classic Line" mit extra großen Spielfiguren aus Holz gedacht.

In der guten alten Tradition und im Design von "Mensch ärgere Dich nicht" ist "Mauerhüpfer" angelegt.

Im Jahr 2000 kam die Variante "Das 3-Dreh Spiel (Art.Nr.: 49056)" heraus.

 

Da sich die Spielidee nicht schützen lässt, gibt es weltweit eine Unzahl an Spielen, die sich an die Idee und der Optik von "Mensch ärgere Dich nicht" anlehnen.

Der Titel "Mensch ärgere Dich nicht" und die unverwechselbare Grafik der roten Packung und des Spielplans sind jedoch geschützt.

Ursprung des Spiels

"Mensch ärgere Dich nicht" gehört zu den sogenannten Laufspielen. Die Grundidee dieses Spiels reicht bis nach Indien ins 6. Jahrhundert zurück. Das indische Nationalspiel, es wird dort auch als "Pachisi" bezeichnet, gilt als die wichtigste Urform der Laufspiele. "Pachisi“ wird in Indien und in weiteren Ländern im Südosten Asiens wie Sri Lanka, Myanmar und Malaysia bis heute gespielt. Auch im arabischen Raum ist es unter dem Namen Parchis seit Jahrhunderten beliebt.
Die Mauren brachten es im frühen Mittelalter über Spanien nach Europa.

Über England, wo das Spiel „Ludo“ heißt, fand es schließlich seinen Weg nach Deutschland.

Man berichtete, dass in den Palästen der Herrscher riesige Spielpläne in Marmor ausgelegt seien, auf denen mit Menschen als lebende Figuren gespielt wurde.

In der heutigen Zeit sind die kreuzförmigen Spielbahnen auf Stoff gemalt, oder prächtig gestickt und mit Perlen verziert. Jeder Kreuzarm ist unterteilt in drei Bahnen. Einer Mittelbahn und zwei Außenbahnen.

Die heutigen Stoffspiele haben den Vorteil, dass sie leicht transportiert werden können. Einfach schnell ausrollen und das Spiel kann beginnen.

Als Würfel verwendet man den bekannten sechsseitigen Würfel oder Holzstäbchen, deren vier Seiten markiert sind.

Früher verwendete man sechs Kaurischnecken als Würfel. Nach dem Wurf zählte man die oben liegenden Öffnungen.

War keine Öffnung zu sehen, so hat man einen Pachisi geworfen. Pachisi ist das hinduistische Wort für 25. Dies war also der beste Wurf und zählte 25 Punkte.

Das Spiel wird, wie auch "Mensch ärgere Dich nicht", mit je vier Figuren gespielt. Ausgangs- und Zielpunkt des "Pachisi" ist die Mitte des Kreuzes. Die Figuren müssen über eine Mittelbahn ziehen und dann über die Außenbahnen zurück ins Mittelfeld.

Auf den Bahnen sind bestimmte Felder (Festungen) gekennzeichnet. In/auf diesen Festungen darf ein Stein nicht geschlagen werden. Sind zwei Figuren einer Farbe auf demselben Feld, bilden sie eine Blockade. Nur eine "Doppelfigur" kann diese Blockade schlagen.

Stehen mehrere Figuren einer Farbe auf einem Feld, dürfen diese Figuren auch gemeinsam gezogen werden. Ebenso kann auch auf einem Würfelwurf verzichtet werden. Mit diesen Spielvarianten ist man bei Pachisi nicht nur auf das Würfelglück angewiesen, man kann auch mit Strategie zum Ziel kommen.

im 19. Jahrhundert wurde "Pachisi" mit einigen Varianten im westlichen Kulturraum populär.

Datierung von Mensch ärgere Dich nicht (Erscheinungsjahr definieren)

Wenn man eine ältere Ausgabe von "Mensch ärgere Dich nicht" besitzt, findet man bis etwa 1965 die Zahl des Erscheinungsjahres versteckt auf dem Titelbild.

Neben dem Mann, der sich auf dem Spielbrett aufstützt, ist meist unter der rechten Ecke des abgebildeten Spielbretts, in der die schwarzen Figuren starten, ein winziges Kürzel (Buchstabe mit Zahl) zu sehen.

Die Zahl gibt das Jahr der entsprechenden Ausgabe an. (siehe unten)

Falls dort kein Kürzel zu finden ist, kann man es auch eventuell auf dem Spielbrett finden. Es würde am Rand des Spielplanes stehen. (siehe unten) 

(zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Mensch ärgere Dich nicht Erscheinungsjahr definieren
Mensch ärgere Dich nicht Erscheinungsjahr definieren

Titelfiguren

Auf dem Titelbild der Schachtel ist immer ein sich über dem Spielfeld ärgernder Mann zu sehen.

Im Laufe der Zeit änderte sich das Aussehen dieses Mannes aber immer wieder.

Mir selbst sind davon folgende bekannt.

(zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Titelfigur aus der Anfangszeit

Titelfigur aus der Anfangszeit

  • Der Mann trägt eine rote Krawatte mit schwarzen Schatten.
  • Das Haar ist hellbraun.
  • Die äußere Linie der Umrandung ist gewellt.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, sind dunkelbraun.
Titelfigur von ca. 1929 Werbespiel - Neckar-Schuhhaus

Titelfigur von ca. 1929 (Werbespiel-Ausgabe für das Neckar-Schuhhaus, Mittelstraße 34)

  • Der Mann trägt eine rote Krawatte mit schwarzen Schatten.
  • Das Haar ist rotbraun.
  • Der Hintergrund des Mannes ist in einem hellen gelblichen Ton (normalerweise grün).
  • Die vier grünen Startfelder und Figuren sind auf dem Spielbrett nicht zu sehen.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, haben einen rotbraunen Ton.
Seltene Titelfigur Ende der 1930er Jahre

Seltene Titelfigur Ende der 1930er Jahre

Auf eine kurz beschränkte Zeit wurde die bisher gewohnte Titelfigur durch eine seltene Variante abgelöst.

Auch die quadratische Feldpostausgabe von 1939 trägt dieses Bild.

  • Der Herr hat nun blonde Haare. Das Haar fällt nicht mehr seitlich gescheitelt über die Stirn, sondern ist zurückgekämmt.
  • Die Krawatte ist einfarbig rot und ohne schwarze Schatten.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, haben eher einen rötlichen Ton.
Titelfigur aus der Nachkriegszeit

Titelfigur aus der Nachkriegszeit

Dies ist die häufigste Titelfigur aus dieser Zeit.

  • Das Haar ist dunkelbraun (fast schwarz) geworden.
  • Die Krawatte ist wieder rot mit schwarzen Schatten.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, sind wieder dunkelbraun.

 

Titelfigur Lizenazausgabe aus Italien von 1952

Titelfigur einer Lizenzausgabe aus Italien von 1952

  • Das Haar ist grau.
  • Die Krawatte ist rot mit schwarzen Schatten.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, sind grau.
Sehr seltene Titelfigur von 1954 (Fehldruck)

Sehr seltene Titelfigur von 1954 (Fehldruck)

Dieser Fehldruck ist wohl so gut wie nirgends zu finden und womöglich sogar einzigartig!!!

Entweder ging beim Druck die rote Farbe aus, oder sie wurde schlichtweg vergessen.

Darum konnten zum Beispiel die Mischfarbe Braun und die roten Elemente auf dem Titelbild nicht in den typischen Originalfarben gedruckt werden.

  • Der gesamte Hintergrund des Titelbildes ist nicht wie gewohnt rot, sondern farblos bzw. weiß.
  • Das Haar ist grün und nicht braun.
  • Die Krawatte ist weiß (normalerweise rot) mit schwarzen Schatten.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, sind grün und nicht braun.
  • Der übliche rote Würfelbecher ist farblos (weiß) und die roten Spielfiguren auf der Spielfläche fehlen komplett.
Seltene Titelfigur aus den 1970er Jahren

Seltene Titelfigur aus den 1970er Jahren

Die Ausgabe Nr. 601 1000 von 1973 hat zum Beispiel diese Titelfigur.

  • Das Haar ist hellbraun.
  • Die Krawatte ist rot und hat schwarze Schatten.
  • Die Tischbeine auf der die Spielfläche aufliegt, haben einen blau-lila Ton.
  • Der Würfelbecher und der Hemdknopf am Arm ist rosa.
  • Von den grünen Figuren auf dem Spielbrett sind drei in grün und einer in hellblau gehalten. Die Zielfelder davon sind ebenfalls hellblau.
Titelfigur ab ca. 1976

Titelfigur ab ca. 1976

  • Der Herr trägt nun eine rot-weiß gestreifte Krawatte.
  • Sein Haar ist schwarz und zeitgemäß frisiert.
  • Die Tischbeine, auf der die Spielfläche in früheren Ausgaben auflag, sind verschwunden.
  • Die herabfallenden Spielfiguren sind in der Form ebenfalls verändert.
Titelfigur ab den 1980er Jahren

Titelfigur ab den 1980er Jahren

  • Der bis dahin übliche gewellte Rand wird durch einfache Linien ersetzt.
  • Die Krawatte hat nun feinere weiße Streifen.
Titelfigur der Black Edition 49290 - (Sonder-Edition 2014)

Titelfigur der Black Edition 49290 - (Sonder-Edition 2014)

  • Im Rand wurde die Farbe Gold integriert.
  • Die Krawatte ist goldfarben und hat feine schwarze Streifen.
  • Das Spielbrett hat einen goldfarbenen Rand.
  • Der Hintergrund des Mannes ist in einem silberweißen Ton (normalerweise grün).
  • Die Figuren auf dem Brett sind weiß- und goldfarben.
  • Der Würfelbecher ist weiß und die herabfallenden Figuren sind ebenfalls goldfarben.
Titelfigur bei elektronische Ausgaben

Titelfigur bei PC-Ausgaben (z. B. Windows)

  • Hier hält der Mann eine PC-Maus in der Hand

Titelzeilen bei "älteren" Ausgaben

Bei den alten Ausgaben von Mensch ärgere Dich nicht gibt es entweder keine Titelzeile, oder verschiede Varianten davon.

Mir selbst sind folgende bisher bekannt:

(zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Deutschland:


Holland:

Ne t´en fais pas! (JUMBO)


Italien:


Frankreich:


USA:


Gebrauchsmuster, Patent und Gewerblicher Rechtsschutz

Infolge der zunehmenden Industrialisierung und des gesteigerten Warenverkehrs, vor allem aber im Zuge zunehmender wirtschaftlicher Interessenwahrnehmung auf nationalstaatlicher Ebene, entstand nach der Reichsgründung, ähnlich wie schon ein Gesetz zum Geschmacksmusterschutz (1876) auch die Dekretierung eines Gebrauchsmusterschutzes. Ein Reichsgesetz vom 1. Juni 1891 schuf für Deutschland die rechtlichen Voraussetzungen, sodass das Kaiserliche Patentamt am 1. Oktober 1891 das „Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster“ einführte. Zahlreiche Produkte wurden so zwischen 1891 und etwa 1945 mit der Kennzeichnung „D.R.G.M.“ versehen, oft unter Hinzufügung der Musternummer, die es heute erlaubt, die Entstehungszeit mancher materiell überlieferter historischer Dinge auf ein bestimmtes Jahrzehnt einzugrenzen. Auch einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg war diese Kennzeichnung in Westdeutschland gelegentlich noch üblich, die Abkürzung lautete dann entsprechend "D.B.G.M." (Deutsches Bundes-Gebrauchsmuster).

  • 01.07.1877 wurde die deutsche Patentbehörde als “Kaiserliches Patentamt” in Berlin gegründet. Nach 1945 folgte eine patentamtlose Zeit.
  • 01.10.1891 ist das Datum seit dem es in Deutschland den Gebrauchsmusterschutz gibt.
  • 01.11.1909 wurde diese Behörde zum “Deutsches Patent- und Markenamt”.
  • 01.10.1949 nahm das “Deutsche Patentamt” in München seine Arbeit auf
  • D.R.P. - Deutsches Reichspatent von 1877 bis 1945.
  • D.R.G.M. - Deutsches Reichsgebrauchsmuster wurde von 1891 bis 1944 benutzt.
  • D.R.W.Z. - Deutsches-Reichs-Waren-Zeichen ab 1945.

Spielanleitung

Spielmaterial:

  • 1 Spielplan (1- oder 2-seitig)
  • 1 Würfel
  • 16 bzw. 24 Figuren (4 pro Farbe)

Kurzanleitung:

In diesem kurzweiligen Spiel geht es darum, seine eigenen Spielfiguren so schnell wie möglich von seinem eigenen Startfeld aus über eine Spielfeldstrecke ins Ziel zu würfeln. Gleichzeitig versucht man, die Mitspieler zu ärgern und deren Spielsteine, so oft es geht, zu schlagen, damit sie wieder von vorn anfangen müssen.

Die weißen Felder des Spielbretts stellen die Laufbahn dar, die alle Spielfiguren zurücklegen müssen. Auf den farbigen Spielfeldern mit den Buchstaben A beginnen die Spielsteine der jeweiligen Farbe ihren Weg über die weißen Felder. Auf den B-Feldern warten die Figuren auf ihren Einsatz. Die Felder a, b ,c und d stellen das Ziel jeder Farbe dar.

Wer seine vier Spielfiguren als erster "nach Hause" gebracht hat, gewinnt das Spiel.

 

Die komplette und ausführliche Anleitung und deren Spielvarianten habe ich hier als Download bereitgestellt.

Download
Spielanleitung-Mensch ärgere Dich nicht.
Adobe Acrobat Dokument 250.7 KB

Mir bekannte Plagiate, Varianten und Werbespiele

Deutschland:

  • 1,2,3.... ich fange Dich!
  • Ab ins Körbchen!
  • Ärgere Dich nicht!
  • Auf in die Alpen (Werbespiel - Milka)
  • Avus Rennen
  • Ärgert nicht die Grossmama!
  • BABY BOOM
  • Bahn frei!
  • BUGGY - Eine Wettfahrt mit Buggies und Würfeln
  • CAVILLO - Ein hochinteressantes Unterhaltungsspiel a la "PUFF."
  • Cool bleiben! (Mickey Maus Magazin)
  • Danke für das Rauswerfen
  • Darum keine Feindschaft nicht!
  • Das Hunderennen (Werbespiel - Pedigree)
  • Das Lieblingsspiel (Reisespiel)
  • Das Schneemannspiel
  • Das Spiel für 2-6 Personen
  • Das süße SÜDZUCKER Spiel mit Pachisi (Werbespiel - Südzucker)
  • Das Tha-Gha-Spiel
  • Das TOTALE SPIEL - Ein interessantes Spielmagazin zum Denken, Raten und Würfeln
  • Das Wandern ist des Müllers Lust
  • Der Mann muss hinaus!
  • Der Rattenfänger von Hameln
  • Der Weg zur Herberge oder: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
  • Die große Gummibärchen-Jagd (Werbespiel -  Haribo)
  • Die lustigen Skihäschen
  • Die Ruhebank
  • Die Ruhebank (Replika - limitierte Auflage - 500 Stück)
  • Die tolle Drehscheibe
  • Die Qualitätswaren der Ostmark (Werbespiel - Schmoll)
  • Drei Mann hoch!
  • Drunter und Drüber
  • Durch Kampf zum Sieg
  • eile mit velo
  • Eile mit Weile
  • Einer freut sich immer
  • Endlich zu Hause!
  • Entdecke die bizzl Welt (Werbespiel - bizzl)
  • Ente ärgere dich nicht!
  • ES IST ZUM KUGELN!
  • Freund bleib ruhig
  • Freund, nur nicht aufregen!
  • FUCHS-BAU / WÜRFEL-SPIEL
  • Gedrängel
  • Geister-Bahn
  • Hasch mich mal!
  • Haste doch Raste
  • Händler ärgere Dich nicht (Werbespiel - duo schreib & spiel)
  • Himmel und Hölle - Das neue Unterhaltungsspiel für Jung und Alt
  • HINAUSWERFERSPIEL
  • Honigtopf-Rennen
  • Hoppla! Raus!
  • Hoppla Tante
  • Husch ins Körbchen!
  • Immer langsam voran!
  • Immer mit der Ruhe
  • Immer vorwärts!
  • Im Obstgarten (Tischdecke als Spielfeld)
  • Im weissen Rössl
  • Jetzt wird´s KUHRIOS! (Werbespiel - Milka)
  • JIm ärgert Dich nicht! (Werbespiel - John Deere)
  • Komm mit zum Gottesdienst - Würfel-Spiel-Spaß (Ausklappbarer Würfel)
  • Kunde ärgere Dich nicht (Werbespiel - duo schreib & spiel)
  • Lache nicht zu früh
  • Laß Dich nicht ärgern
  • Lass Dich nicht verblüffen
  • LAUF SCHNELL UM´S JAHR HERUM
  • Let us be friends all the same
  • Lieber Kunde, ärgere Dich nicht! (Werbespiel - Schoepe Display!)
  • Ludo
  • Ludo Fußball Nationencup
  • LUDO oder Wer Pech hat!
  • Lustiger Dreh
  • Ma-Yo
  • Mein kleiner Eisbär im Zoo
  • Mensch ärgere Dich nicht
  • Mensch ärgere Dich nicht - Das beliebte Original-Spiel
  • Mensch ärgere Dich nicht - Das überall bekannte Spiel
  • Mensch ärgere Dich nicht - Das 3-Dreh Spiel
  • Mensch ärgere Dich nicht - Das Kartenspiel
  • Mensch ärgere Dich nicht (Pop-o-matic)
  • Mensch Ärgere Dich nicht (limitierte Sonderedition -  Union Investment)
  • Mensch ärgere mich nicht
  • Mensch bleib ruhig
  • Mensch bleibe ruhig
  • Mensch erzürne Dich nicht
  • Mensch gib Dich zufrieden
  • Mensch hör` auf
  • Mensch ich hab´s geschafft
  • Mensch Meier! und Eile mit Weile
  • Mensch sei helle
  • Mensch Sie mogeln ja!
  • Mensch, verdrück´ dich!
  • MENSCH VERZWEIFLE NICHT
  • Mensch weine nicht
  • Mensch zier Dich nicht
  • Miet-Amt-Wohnung-Frei
  • Mini Play 4 x 4
  • Mit Bedacht zum Ziel
  • Na! Was sagst Du nun?
  • Nervensäge
  • Nimm´s leicht
  • Nun dreh´ schon
  • Nun spielen wir: Lauf schnell ums Jahr herum!
  • Nur die Ruhe kann es machen
  • Nur nicht aufregen!
  • Nur nicht ärgern lassen!
  • Pachisi
  • Pankraz hat den Zug verpaßt!
  • Pantoffel-Jagd
  • Paula Spielspaß (Werbespiel - Dr. Oetker)
  • Raus
  • Raus!
  • Raus aus dem Garten
  • Raus aus dem Haus
  • Raus! - Das originelle Würfelspiel >Mal ja - mal nein<
  • Raus! Gehört in jedes Haus!
  • Raus mit dir!
  • Raus mit ihm!
  • Raus Out
  • Rausschmeisser oder Ärgere Dich nicht
  • RAUSWERFERSPIEL - Mensch wir werfen raus!
  • RAUSWERFERSPIEL - Wir werfen raus
  • Reg Dich nicht auf!
  • Reingefallen
  • ROVO Drehspiel
  • Rund um das Jahr
  • SAKAMPF
  • Santa Fu ALAARM! (Mensch ärgere Dich nicht - anders herum)
  • Schmeiß raus!
  • Schön ist so ein Ringelspiel
  • Sheriff, paß auf!
  • SNIPSTERN (Werbespiel - Austria Zigarettenfabrik München)
  • Spiel der Arbeit „Kleiner Mann, was nun...." ?
  • Spielkasten "Bello" (D.R.G.M. Nr. 1 110 052 * 77 d. D.R.P.a. Karl Belz Erndtebrück i/Westf. Nr. 299, allein. Herstt. H. Birkelbach, G.m.b.H. Erndtebrück i/W.)
  • STAR WARS - Mini Pop-o-matic (Reisespiel)
  • Steig ein!
  • Teufelsrad
  • Tippel-Brüder
  • TOMs Touché
  • Tuttiludi
  • "U-Boote" heraus!
  • Verliere nicht den Kopf!
  • VIEL GLÜCK! - EIN LUSTIGES SPIEL
  • Warum denn ärgern? (Reisespieldose)
  • Warum denn erzürnen?
  • Warum sich ärgern? (Fri-Ho-Di)
  • Warum sich ärgern? (Dufi)
  • Was die Börse bringt!
  • Weg mit dem teuren Brennholz
  • Wehr-Dich! Das Spiel unserer Zeit
  • Wer wird denn wüten, kleiner Tiger? (Sonder-Edition - Jürgen Scholz)
  • Wer wird denn weinen
  • Wer würfelt die 6?
  • Wie Du mir -- raus mit Dir!
  • Wie Du mir - so ich Dir
  • Winnetou 2
  • Wirf mich wenn du kannst
  • Wirf raus
  • Wir werfen raus
  • Wir wollen es wissen!
  • Würfel Dich Durstig! (Werbespiel - Krombacher)
  • Zoff der Zünfte
  • Zugestellt (Promotion-Spiel)

Ausland

Argentinien:

  • Ludo
  • La Ruleta - Ludo

Australien:

  • Ludo

Bulgarien:

  • Не се сърди, човече

Dänemark:

  • 6 Mands Ludo
  • Globe Ludo

Estland:

  • Reis ümber Maailma
  • TÕTTA, TÕTTA!

Frankreich:

  • Course des Couleurs
  • Jeu de dada
  • Jeu de la Liberation
  • Jeu de l'eden
  • Jeu des petits chevaux
  • Jeu du Royal Ludo (Werbespiel - Ruban Bleu)
  • LE "YALLAH"
  • Ne t´en fais pas!
  • T´en fais pas
  • Ne t'fâche pas
  • Ne te fâche pas
  • Ôte-toi de là que je m´y mette!
  • Soyez sans Rancune

Großbritannien:

  • India
  • LIFE-BOAT LUDO
  • LONDON LUDO W1 - CITY OF LONDON
  • Ludo
  • DISNEY - Mikey Ludo Game (Magnet-Werbespiel - BRITISH AIRWAYS Skyflyers)
  • Muffin the Mule LUDO
  • Parcheesi or Homeward Bound
  • Pig-a-back
  • THE POPULAR GAME OF PATCHESI
  • Uckers

Holland:

  • ANWB reisbureau Ludo
  • Depeche Toi - Hast en Spoed
  • Eruit uit het huis
  • Familiespel 2 spellen in 1 doos
  • Haast u Langzaam
  • Het Concertgebouw Spel
  • Het EVC spel
  • Het Leukste Piet Plaag Me Niet Pakjesavondspel
  • Houd er de Moed maar in
  • Houd er den moed maar in
  • Je bent er nog niet!
  • Je Kunt Er Mee Tobben
  • Jongen jongen wat een pech!
  • Jeu de Marelle - Houd erde moed maar in
  • Kip Caravan Spel
  • Kwistet
  • Lach niet te vroeg
  • Ludo Pionnenrace Ot en Sien
  • Maak je niet dik
  • Maak je niet kwaad
  • Maak je niet nijdig!
  • Maar niet kibbelen!
  • Mens erger je niet
  • Mens erger je niet met onze gratis monteur
  • Mensch erger je niet
  • Mensch erger je niet - Het meest gespeelde spel
  • Mensch erger je niet - Het meest gezochte origeneel spel
  • Mensch erger je niet - Het meest origeneele spel
  • Mensch ergert je niet!
  • Mensch windt je niet op!
  • Meterkastspel in het donker
  • Ne t´en fais pas!
  • Oude stijl jazzgenootschap Ons Genoegen
  • Paardjesspel
  • Paardjesspel - Ne Te Fais Pas De Soucis
  • Pas Op Het Gat - Het spel voor elk gezin!
  • Piet plaag me niet!
  • Robbedoes Op Jacht
  • Sex ergert je niet
  • Snoepje Snel renspel
  • Sterrenspel
  • Terug Naar Af!
  • ´t spijt me!
  • The Coloured Die (De gekleurde dobbelsteen) - Spika
  • Uitsmijter Spel
  • Wie is de snelste broodversierder

Italien:

  • Non t'arrabbiare!
  • Non ti arrabbiare!!

Jugoslawien:

  • Čovječe ne ljuti se
  • Človek ne nezi se
  • Ne ljuti se čoveče

Kanada:

  • Parcheesi

Korea:

  • Yut (윷) oder Yutnori (윷놀이, wörtlich: Yut-Spiel, häufig auch Nyout oder Nyout-nol-ki geschrieben)

Kroatien:

  • Čovječe ne ljuti se
  • Človek ne nezi se
  • Ne ljuti se čoveče

Österreich:

  • Das Spiel für 2-6 Personen
  • Die grosse Schiebung
  • Hinaus mit ihm!
  • Marsch raus mit ihm!
  • Mensch ärgere Dich nicht (Linz/Donau)
  • Mich kennt man schon!
  • Nur nicht aufregen!
  • Oh Pardon
  • wer zuletzt lacht
  • Wer zuletzt lacht…

Polen:

  • Chińczyk
  • Leśne Przygody

Portugal:

  • Ludo

Rumänien:

  • Omule nu te supăra!
  • Nu te supara, frate!

Schweiz:

  • Der Weg zur Herberge
  • Eile! Eile!
  • Eile mit Weile
  • Gardez le Sourire!
  • Numme nid gsprengt
  • Parcheesi
  • Reg Dich nicht auf!
  • STOP (Editions Spes - Lausanne)

Serbien:

  • Čovječe ne ljuti se
  • Človek ne nezi se
  • Ne ljuti se čoveče

Slowenien:

  • Čovječe ne ljuti se
  • Človek ne nezi se
  • Ne ljuti se čoveče

Spanien:

  • Parchis

Tschechien:

  • Člověče nezlob se

Türkei:

  • Kizma Birader

USA:

  • ASIA (De Luxe Games Company)
  • Chessindia
  • Frustration
  • Game of India
  • India
  • INDIA - An Oriental Game
  • India Bombay
  • Ludo
  • Mickey Mouse coming home
  • Pachessie - A Game of India
  • Pachisi
  • Pa-chee-zee: The Game of India
  • Pa-Chiz-Si
  • Parcheesi
  • Peg-Chisi
  • Peg-Out Game
  • Sorry!
  • Take it easy
  • Who's Afraid of the Big Bad Wolf

Ungarn:

  • Kocog és kidob
  • Ki nevet a végén?

Brettspiel Restauration und Reparatur-Service

Viele Leute haben ja vielleicht noch alte Brettspiele daheim. Bei manchen ist aber der Allgemeinzustand sehr schlecht, oder sogar so desolat, das sich der ein oder andere denkt, was will ich mit dem Zeug noch - ab in den Müll damit. Echte Spielesammler sehen das aber mit einem anderen Auge. Manche Spiele sind so selten, das sie entweder für immer verloren gehen, oder weiter vergammeln würden.

Passionierte Sammler wollen dem entgegen wirken und solche Kostbarkeiten für die Nachwelt weiter erhalten.

Darum hier ein ganz besonderer Tipp von mir!!!

Andreas Mutschke beschäftigt sich seit über 35 Jahren mit Spielzeugen aller Art. Er ist Sammler, Rezensent für Brett- und Kartenspiele, Buchautor, "Spiel des Jahres"-Juror, Organisator von Spielveranstaltungen, Dozent und leidenschaftlicher Botschafter für gutes und schönes Spielzeug. Aber folgendes ist sicher einmalig in Deutschland!!!

In seinem Internet-Shop VINTIQUE TOYS sind nicht nur alte Spiele zu finden. Er bietet als Auftragsarbeit auch Restaurierungen und Nachfertigungen an. Im Einzelnen sind dies:

  • Geruchsneutralisierung
  • Reparatur / Neuaufbau von Schachteln und Spielbrettern
  • Glättung / Planlage eingedrückter Schachteln und verbogenen Spielbrettern
  • Farbretusche an beschädigten Titelbildern und Spielbrettern
  • teilweise Nachfertigung von fehlenden Spielmaterialien, zum Beispiel Zinnfiguren

Das besondere finde ich daran, das er Spiele nicht "zu Tode" restauriert. Er versucht, soweit es ihm möglich ist, ein Spiel in seinem Ursprung zu erhalten und nur wirklich dringend nötige Reparaturen nach Absprache vorzunehmen. Dies macht er mit viel Erfahrung und dem Auge eines langjährigen Sammlers. Ich selbst habe dieses Angebot auch schon in Anspruch genommen und kann diese Arbeit nur in höchsten Tönen loben und empfehlen. Seht euch einfach mal 2 Beispiele an und macht euch selbst ein Bild davon:

Hier geht es zu seinem Internet-Shop. Klickt dazu auf das Bilderlogo und schaut mal bei ihm vorbei. Es lohnt sich!!!

Interessante Links

ESG Europäische Spielesammler Gilde
Alte Spiele
hongs.nl Hongs
The Big Game Hunter
BoardGameGeek
Spiele Check
Spieletest
Ludorium